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Nobody is perfect: Posen im Studio

Es ist nun schon eine Weile her, seit meiner letzten Geschichte. Ich war jedoch nicht untätig. Im Gegenteil. Mit aktuell ca. 10 Shootings in noch nicht ganz 8 Wochen ging es hoch her – und ich hatte jede Menge Spaß! Von Fashion bis Akt und einigen besonderen Projekten wie „Madame“ oder der „Dark Beauty“, war fast alles dabei. Dadurch ist meine Sedcard in der Modelkartei inzwischen sehr abwechslungsreich und zeigt viele meiner Facetten. Und mit jedem einzelnen Shooting habe ich an Sicherheit gewonnen.

Erstes Studioshooting mit photoart by D.Drendel

IMG-20150125-WA0013Detlef Drendel beeindruckte mich schon bei unserem ersten Shooting ungemein (wir hatten inzwischen sogar schon ein Zweites 😉 ). Als er mich über die Modelkartei ansprach und mir von seiner Idee erzählte, wurde ich neugierig auf ihn. Die Bilder in seiner Sedcard und in seinem Facebook-Profil sprachen für sich. Meiner Meinung nach, hat er schlichtweg einen sehr guten Geschmack für schöne Bilder.

Detlef hat eine sehr ruhige und unaufdringliche Art, macht viel Spaß und ist dennoch hochkonzentriert. Er weiß genau, was gut ist und was nicht. Und: Er ist sehr spontan, hört auch auf sein Bauchgefühl.

Abgestimmter Szenenaufbau

Wie das in der Profiwelt genau abläuft, kann ich nicht sagen. Unter uns „Amateuren“ ist es auch nicht zu 100 % üblich, doch wer ein Interesse an großartigen Ergebnissen hat, der leistet gerne seinen Beitrag dazu und stimmt sich mit dem Fotografen über das geplante Shooting ab. Das heißt:

  • Welches Thema?
  • Welche Location?
  • Welche Bereiche?
  • Welche Outfits?

Je genauer Model und Fotograf die Szene vor Augen haben, desto authentischer wird sie. Einige Fotografen haben sehr genaue Vorstellungen. Dennoch lassen alle auch einen gewissen Spielraum für die Ideen des Models zu.

Mit Detlef haben wir uns sehr genau abgestimmt: Für die romantische Szene im Fachwerkhaus, hatte ich daher meine liebsten Sommerkleider ausgewählt. Schließlich will man sich bei den Aufnahmen in seiner Haut wohlfühlen.

Für die Studioaufnahmen brauchte ich dagegen nicht allzu viel, einer großen Vorteile bei Aktshootings 😉

Posen im Studio


Studioshootings bieten gewisse Vorteile: Es ist warm und der
Fotograf hat volle Kontrolle über das Licht. Nachteil: Die Atmosphäre. Nicht jeder mag sie.

Detlef hat sein Studio so angenehm eingerichtet, dass ich mich auf Anhieb pudelwohl fühlte und kein Problem damit hatte, die Kleidung für den „Akt“ abzulegen. Üblicherweise fangen Fotografen mit normalen Portraits an und gehen dann zum Akt über. Man möchte das Model nicht überfahren. Ich hatte allerdings selbst den Vorschlag gemacht, mit Akt anzufangen. Zum einen weil ich dann in einem bequemen Outfit anreisen konnte und es so keine Abdrücke gibt. Zum anderen fällt die Aufregung mit dem Abstreifen der Kleidung ab. Detlef sorgte in der Zwischenzeit für passende Musik und zeigte mir dann, wo ich mich bewegen durfte, um optimal im Licht zu bleiben. Ja, da braucht es schon ein wenig Übung, wenn man dann so in seinem Element ist. Mit zunehmender Erfahrung bekommt man das aber ganz gut hin, wie ich nach ein paar Shootings langsam merke :-).

IMG-20150308-WA0001

Aber ich verrate Euch etwas: Das Posen ist gar nicht so ohne. Draußen im Wald, oder an einem Tisch mit Stühlen oder in der Stadt, wo Du mit der Umgebung „spielen“ kannst, ergibt sich das Posing mehr oder weniger von selbst.

Im Studio stehst Du dann doch erstmal da. Hand aufs Herz: Das erste Mal, wusste ich gar nicht so recht, wie ich anfangen sollte. Durch die Musik kam allerdings Bewegung den Körper. Wenn Du eine klassische Pose einnimmst, fühlst Du Dich unter Umständen etwas albern, auf einem Boden und vor einer weißen Wand zwischen Blitzanlagen. Detlef hat mir ziemlich bald erste Bilder gezeigt, so dass ich sehen konnte, welchen Effekt das Licht hatte. Danach machte es richtig Spaß und am Ende schaffte ich sogar ein paar klassische Posen. Diese habe ich jedoch absichtlich nicht bearbeiten lassen, weil ich die zufälligen einfach spannender fand.

„Du hast ja etwas an“

IMG-20150206-WA0001Nach den Studioaufnahmen ging es ins Fachwerkhaus. Das ist mit einem Raum für Trauungen an Romantik nicht mehr zu überbieten.

Besonders erstaunt war ich über sein leichtes Equipment: Außer seiner Kameratasche hatte er nichts weiter dabei. Das kannte ich bis zu diesem Tag so noch nicht. Bislang musste der Fotograf immer erst seine Blitzanlagen aufbauen.

Auf diesen Teil freute ich mich ganz besonders, denn langsam schien meine Richtung in die Aktfotografie zu zeigen. Zugegeben: Inzwischen wehre ich mich nicht mehr gegen diese natürliche Veranlagung in mir 😉 Ich fühle mich in meiner Haut einfach wohl. Hier wollten wir nun ein paar romantische Aufnahmen machen.

Die Outfits mussten wir erst einmal ausprobieren, weil es relativ dunkel war und eines meiner Lieblingsstücke eine sehr dunkle, lila Strickweste ist. Wie sich herausstellte, war diese wirklich zu dunkel.
Also wechselten wir gleich zum hellen Sommerkleidchen über. Das war dann gleich viel besser. So gut, dass wir alle anderen Kleider fast vergaßen.
Stattdessen gingen wir auf Detlefs spontanen Einfall, mich auf dem kalten Steinboden im Adamskleid zu inszenieren, ein:
Nach ein paar Aufnahmen in der Waagrechten, wechselten wir den Raum. Ganz ehrlich: Das Fachwerkhaus bietet einfach eine traumhafte Atmosphäre gerade für Aktbilder. Ich hatte ja meinen Wintermantel dabei. Grundsätzlich sollte man im Winter immer eine Thermoskanne Tee dabei haben. Man weiß ja nie 😉

Detlef ist jedoch auch kein Unmensch und beeilte sich mit den Bildern. Respekt an alle Models die bei tiefsten Temperaturen ohne Gänsehaut posen können. Hut ab Mädels! Eine gewisse Zeit halte ich es durch – je nachdem wie gut ich mich darauf eingestellt habe. Aber wie gesagt: Gute Vorbereitung für solche Situationen ist das A und O.

Zum Abschluss machten wir noch letzte Aufnahmen in meinem neuen Kleid, dass ich unbedingt noch haben wollte. Danach war ich angenehm erschöpft, aber nicht erfroren 🙂 Die Ergebnisse betrachte ich auch heute noch immer wieder gerne.

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