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Wolfgang hatte eine neue Location aufgetan. Dort wollte er nun eine erste Idee umsetzen und hatte mich nach einem Akt- und Dessous Shopping gefragt. Ich hatte einige Zeit vorher mein Fitnesstraining wieder aufgenommen und fühlte mich gut in meinem Körper – es ne der Voraussetzungen für einen gelungenen Akt.
Kein Shooting ohne Vorbereitung
Wegen der Entfernung besprachen wir uns mit Steffi online über den konkreten Plan. Wichtig für mich waren die Posen und die Dessous. Um weitere Assesoir s sollte sich Steffi kümmern. Da die Temperaturen inzwischen weiter gefallen waren, mussten die Aktaufnahmen gut vorbereitet und der Ablauf besprochen sein. Natürlich würde ich nicht „nackt herum stehen“. Warme, bequeme Kleidung, eine Decke und heißer Tee würden mich von außen und innen aufwärmen. Einen kleinen Eindruck hatte ich beim kurzen Outdoorshooting mit Bernd schon bekommen.

Kurze Zeit später bekam ich von Wolfgang die gewünschten Posen. Besonders wichtig waren die „Körperskulpturen“. Einfach ausgedrückt sind es Übungen aus dem Sport, wie zur Dehnung der Muskeln oder Kraft Übungen auf dem Boden ohne Geräte. Ohne Training kann das böse ins Auge gehen. Fit genug war ich inzwischen, kannte und kenne aber auch meine Grenzen. Deshalb wurde jede Pose geübt und abschätzen, welche für mich (noch) nicht durchführbar war.
Am Abend vorher haben uns noch einmal kurz besprochen und auch das Make-up angeschaut. Steffi würde mich vor Ort in ihren warmen Räumlichkeiten schminken.

Zum Thema passendes Make-up: Die Visa

Aus meinen ersten Shootings war mir klar geworden, wie wichtig es war, den Koffer richtig zu packen. Das setzte ich gleich um. Gut sortiert, in bequeme Kleidung gehüllt ging es dann los.
Eineinhalb Stunden später kamen wir – ich mit meinem Mann und unserer kleinen Tochter – entspannt am vereinbarten Treffpunkt an. Zusammen mit Wolfgang und Steffi suchten wir die passende Make-up Vorlage aus und dann hieß es für mich erst einmal entspannen. Wolfgang war immer wieder einen prüfenden Blick auf das Make-up – 4 Augen sehen besser als 2. Nach einer Weile war es so weit. Zeit, einen Blick in den Spiegel zu riskieren – Da ich mit Steffi schon bei den letzten Shootings zusammengearbeitet hatte, war es kein wirkliches „Risiko“ :-): WOW. Ja, das gefiel mir sehr gut. Na dann, auf in die Mühle!

It’s showtime!
Allzu weit hatten wir es nicht. Kaum angekommen, entluden wir erst einmal unser Gepäck. Wolfgang und Steffi hatten ohnehin schon alles vorbereitet. Ich sah die Location nun zum ersten Mal live. Beim Anblick der Leitern, die zum Heuboden führten wurde mir ein wenig mulmig zumute, wo ich doch nicht ganz schwindelfrei bin. Als erstes wurde das Gepäck nach oben befördert. Wolfgang kletterte vor. Steffi hielt die Leiter, die ich gleich mal so vorsichtig und schnell wie möglich erklomm. Erste Etage erreicht, gleich weiter, gar nicht groß nachdenken! Und zack, war es geschafft. War es unten doch noch recht frisch, fühlte sich die Temperatur weiter oben und von Strohballen umgeben gleich milder an. Steffi war inzwischen auch bei uns. Dann lasst uns loslegen.
„Milde“ Temperaturen im Heu: Der Akt.
Mit ein wenig Musik im Hintergrund besprachen wir, welche Pose als erstes und wo genau eingestellt werden sollte. Erstmal Trockenübung zum Einstellen des Lichtes. Dazu musste ich lediglich die Jacke loswerden. So bleibt es warm. Vorher noch ein wenig dehnen und ab auf die Strohfläche. Und dann kam auch schon das Kommando: „Gut, jetzt ohne“. Wolfgang war vom ersten Moment an in seinem Element und absolut Profi, wie ich es nicht anders von ihm kenne. Die Vertrauensbasis ist eine der Grundvoraussetzungen für ein Aktshooting. Ich ließ die Hüllen fallen und ging in Position. Wolfgang und Steffi koordinierten mich ein wenig und dann machte es auch schon „Klick“. Das ganze sehr flott, wollte man mich nicht unnötig lange der Kälte aussetzen.
Für die zweite Pose verfuhren wir genauso, zwischendurch ein Wechsel der Fläche und ein wenig aufwärmen. Viel Zeit ließen wir uns nicht. Soviel wie nötig. Es war ein tolles Gefühl. Der gesamte Ablauf absolut professionell. Im Vordergrund stand: Dem Model sollte es nicht zu kalt werden. Zur Not eine Pause mehr, um sich aufzuwärmen. Dabei ließen wir uns keineswegs stressen und auch andere Ideen einfließen. So nutzen wir auch eine kleine Nische, in die ich aufgrund meiner 1,56 m gut hinein passte – ja, klein sein, kann sogar als Model Vorteile haben 😉 Auch hier habe ich mich von meinem Bauchgefühl leiten lassen und mich selbst eingebracht. In der Zwischenzeit hatte ich auch jeglichen „Horror“ vor der Höhe verloren und fühlte mich sicher 🙂 Alles halb so wild.
Warm – Kalt – Warm
Die Aktaufnahmen im Kasten durfte ich mich wieder vollständig anziehen und gleich in die warme Hütte gehen. Steffi und Wolfgang halfen mir auch hier. In der alten Küche war bereits ein Ofen eingeheizt. Während Wolfgang und Steffi alle Geräte im Stall abbauten um sie auf dem Dachboden der Hütte neu aufzubauen, wärmte ich mich und bereitete mich für den Dessous Teil vor. Es dämmerte inzwischen. Auf dem Dachboden war es stockfinster und im Vergleich zur warmen Küchen bitter kalt. Wie gut, dass ich mich in der warmen Küche anziehen konnte und mit meinem Mantel bedeckt auf den Dachboden ging. Alles fertig und „los geht’s“. Ich hatte noch eine Strickjacke an und eigentlich gar nicht vor meinen Mantel anzulassen. Dieser schimmerte jedoch so passend, dass Wolfgang mich erst einmal spontan darin posen ließ. Zugegeben: Es war so wesentlich wärmer 😀
Als endgültig dunkel war hatten wir genug Einstellungen im Kasten. Für die letzten Aufnahmen ging es nun in die warme und helle Stube. Bei der einen oder anderen Pose konnten wir uns das Albern nicht verkneifen – Spaß muss sein! So entstand auch das sehr provokante Bild, dass ich gerne „Ein Hauch von Dominanz“ nenne 😀 Der erste Kommentar der zu diesem Bild fiel ist jedes Mal: „Da fehlt nur noch die Peitsche.“ Auch hier nutzen wir ein paar Plätze für verschiedene Einstellungen. Glücklich und zufrieden beschlossen wir dann gemeinsam das Ende. Mein Mann und meine Tochter warteten inzwischen geduldig auf mich und feixten ein wenig.
Immer wieder gerne!
Es war der Hammer. Ich hatte das Gefühl, wir hatten jetzt nicht nur tolle Bilder, sondern waren auch im Gesamtablauf noch strukturierter und  zielorientierter vorgegangen. Modeln ist harte Arbeit, die auch Spaß machen muss. Doch gerade hier besteht die große Gefahr vom Thema abzukommen. Deshalb ist es wichtig, dass jeder seine Rolle kennt und man gut zusammenarbeitet. Auf dem Heimweg konnte ich erneut mit einem Lächeln auf das Erlebte zurückblicken. Ich freue mich schon auf unserer weiteren Projekt 🙂

 

3 comments on “Der erste Akt

  1. FOTOGRAFIKUM® sagt:

    Dessous Shopping würde ich auch mitmachen 🙂

  2. Super schönes Foto und es hat Spaß gemacht den Text dazu zu lesen! Ich werde mich jetzt noch ein bisschen auf Deinem Blog umsehen =)
    lG, Rotzi

    1. Model Experiment sagt:

      Danke, es wird noch voller werden 🙂

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