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Ein Hauch von Moulin Rouge (Teil 2)

Von der Visa hatten wir bisher nichts gehört. Wir mussten uns nun – wieder einmal – etwas beeilen. Zum Glück war es nicht ganz so weit. Die nächste Location befand sich in einer Wohnung. Ein Bett stand vor einer pfiffig hergerichteten Wand. Teils gemauert, teils gestrichen. Hier sollten nun einige Dessous Bilder entstehen.

An der Adresse angekommen, wunderte Bernd sich schon über die vielen Autos. „Das kann eigentlich nur die Visa sein“ meinte er. Und so war es auch. Eine junge Dame saß wartend auf der Couch. Offenbar hatten wir keine Nachricht erhalten, dass die Kollegin kommen sollte. Sie stellte sich kurz vor und erklärte, dass sie in erster Linie hobbymäßig schminke. Ihre Kollegin hatte sie gebeten einzuspringen. Sie wusste nur noch nicht so recht, was sie eigentlich genau schminken sollte. Bernd hatte das Bild, dass als Vorlage diente dabei. Nach einer Einweisung legte sie los. Bernd machte zwischendurch erste Fotos, um zu sehen, wie das Make-up, auf den Bildern aussehen würde. Außerdem konnte man so feststellen, wo noch nach geschminkt werden musste. Seine Kamera verzeiht wirklich nichts: Stellen, die wir mit dem bloßen Auge nicht gesehen hatten, hatte die Kamera eiskalt aufgedeckt.

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Ein Hauch „Moulin Rouge“

Fertig geschminkt warf ich mich nun in Schale: Einen sexy Spitzenbody, passend dazu halterlose Strümpfe, schwarze High Heels und Handstulpen. Das Haar noch vom Baden ein wenig zerzaust, konnte so bleiben. Das Bett hatten wir mit schwarzen Decken ausgelegt. Kamera ab! Das schwarze Bettgestell lud zum Spielen ein. Nach ein paar Posen, holten wir deshalb die Handschellen dazu. Für Fesselspiele hatte ich mich schon in anderen Shootings erwärmen können. Ja, einige der Bilder haben einen Hauch von Moulin Rouge.

Den Sommer zurückholen

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In Erinnerung an einen tollen Sommer…

Die Zeit verging wie im Flug. Von Stress und Hektik war keine Spur, auch wenn unser Zeitplan auf die Probe gestellt wurde. Bernd und ich harmonierten während des ganzen Shootings, als würden wir schon seit 10 Jahren zusammenarbeiten und hatten genauso viel Spaß. Es war schon später Nachmittag und würde bald dunkel werden. Eine letzte Location wollten wir noch realisieren. Dazu fuhren wir an einen See mit einem Steg. Das war eine harte Probe für seinen kleinen Van. Die Temperaturen waren nicht gerade einladend. Ich war schon lange nicht mehr bei solcher Kälte in kurzen Hosen und Top draußen. Dennoch wagte ich das “Abenteuer”. Als Model muss man da einfach wissen, wie man sich lange genug warm hält 🙂 dann wird es einem auch gar nicht sooooo schnell kalt. Bernd hatte gleich die richtige Posing, die Pose saß und keine 5 Minuten später waren die Bilder “im Kasten”.

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Ein Porträt zum FINIIIIISHH 🙂

Für die allerletzten Porträtbilder konnte ich mich wieder warm einpacken. Und dann war es auch schon dunkel. Jetzt blieb sogar noch Zeit zum Entspannen, bevor mein Zug nach Hause ging.

Ein toller Tag

Das Schöne am Zug fahren: Man hat genug Zeit den Tag Revue passieren zu lassen. ich hatte aus meinem Shooting mit Bernd einige wertvolle Erfahrungen gewonnen. Insbesondere was die Vorbereitungen eines Shootings anging. Gerade als Newcomer kann man es sich kaum vorstellen, wie wichtig es ist den Ablauf genau zu planen. Vor allem wenn mehrere Locations angesagt sind. Das oder die Outfits müssen vorher möglichst genau gewählt sein. Der Koffer gut sortiert wie ein Kleiderschrank, damit alles in einer Sekunde griffbereit ist. Je weniger Zeit für das Styling drauf geht, desto besser.

Damit der Fotograf und das Model gut zusammenarbeiten – und das ist eine der Voraussetzungen für tolle Fotoaufnahmen – müssen die Chemie und die Kommunikation einfach stimmen. Das Model muss die Arbeiten des Fotografen kennen, Ihren Stil kennen und wissen, was welche Art Bilder ihr zusagen und welche gar nicht. Dazu gehört auch ehrlich zu sagen, wenn sie sich mit einem Foto nicht wohlfühlt, weil es nicht ihren Vorstellungen entspricht.

Was soll ich sagen, mit Bernd hat absolut alles gestimmt. Es bedurfte keiner großen Erklärungen. Alles war abgesprochen. Der genaue Zeitplan und wie viel Zeit wir für die Aufnahmen hatten. Nicht einmal die Verzögerung in der Ausstellung konnte uns aus der Ruhe bringen. Der Spaß ging keine Minute verloren. Ich fühlte mich, gerade als Anfängerin, sehr gut aufgehoben. Bernd achtete meine Privatsphäre und sorgte dafür, dass diese auch von anderen respektiert wurde. Es war einfach fantastisch.

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